Gefiltertes Öl: Das Geheimnis langanhaltender Exzellenz

Viele glauben, dass trübes, frisch aus der Ölmühle gewonnenes Öl gleichbedeutend mit absoluter Authentizität sei. Der Reiz von rohem Öl ist zwar unbestreitbar, doch die Filtration ist kein Prozess der „Verarmung“, sondern ein Akt der Sorgfalt und des Schutzes des nativen Olivenöls extra.

Öl zu filtern bedeutet, seine Seele zu bewahren und sicherzustellen, dass jeder Tropfen vom ersten bis zum letzten Tag seine organoleptischen und gesundheitsfördernden Eigenschaften beibehält.

Warum filtern wir unser Öl?

1. Tadellose Konservierung

Ungefiltertes Öl enthält Mikropartikel aus Wasser und Fruchtfleischreste. Im Laufe der Monate setzen sich diese Rückstände am Boden ab (bekannt als „Schlamm“) und lösen Gärungs- und Oxidationsprozesse aus.

Ohne Filtration: Das Öl birgt die Gefahr, sensorische Mängel wie einen "erhitzten" oder trüben Geruch anzunehmen.

Durch Filtration: Wir entfernen Verunreinigungen, verhindern den Abbau und sorgen dafür, dass das Öl viel länger frisch und duftend bleibt.

2. Schutz durch Polyphenole und Antioxidantien

Ein Mythos, der widerlegt werden muss: Filtern entfernt Vitamine. Ganz im Gegenteil! Filtern schützt die Polyphenole , die kraftvollen natürlichen Antioxidantien des Öls. In ungefiltertem Öl greifen Enzyme im Fruchtfleisch die Polyphenole an und verringern so deren Gehalt mit der Zeit.

Das Ergebnis? Ein gefiltertes Öl bleibt während seines gesamten Lebenszyklus ein wahrer „Gesundheitsverbündeter“ und behält seine hohen entzündungshemmenden Eigenschaften.

3. Küchenstabilität (Rauchpunkt)

Die Reinheit von gefiltertem Öl führt auch zu einer höheren Hitzebeständigkeit. Die in Rohöl enthaltenen festen Rückstände verbrennen bei niedrigeren Temperaturen; durch deren Entfernung erhält man ein stabileres und sichereres Produkt für alle Arten des Kochens.

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